Magnetstreifen

Der Magnetstreifen gehört zu den klassischen Ausstattungsmerkmalen einer Plastikkarte. Der Streifen ist mit einem magnetischen Metalloxid überzogen und kann, ähnlich wie früher ein Tonband, bespielt (codiert) und gelesen werden. Magnetstreifen sind preiswerte und universell einsetzbare Datenträger.

Bei den Magnetstreifen gibt es zwei verschiedene Arten. Diese unterscheiden sich im Wesentlichen nach der Widerstandskraft gegen das Löschen der Daten (Koerzitivkraft). Die Speicherkapazität ist bei beiden Varianten gleich.

LoCo
Koerzitivität: 300 Oersted*, meist bräunliche Färbung, relativ anfällig gegen magnetische Störungen (Handy usw.)

HiCo
Koerzitivität: 2750 oder 4000 Oersted*, schwärzliche Färbung, unempfindlicher gegen magnetische Störungen, schwer löschbar;

*Oersted (Oe) ist die Einheit für magnetische Feldstärken

Beide Arten haben den gleichen Aufbau und sind nach der DIN 7811 genormt.

Es stehen 3 Spuren zur Verfügung, insgesamt können 217 Zeichen kodiert werden.

Spur 1 kann sowohl mit Zahlen als auch mit Buchstaben belegt werden. Auf Spur 2 und 3 können Zahlenkombinationen kodiert werden.