Elektro- und Elektronikgesetz - ElektroG

Wichtiger Hinweis

Aufrund der stetig steigenden Zahl an Elektro und Elektronikgeräten wird der Umgang mit dem daraus resultierenden Elektronikschrott in Deutschland durch das Elektro- und Elektronikgesetz, das ElektroG geregelt. Das ElektroG befasst sich mit dem Inverkehrbringen, der Rücknahme und der umweltverträglichen Entsorgung von Elektrogeräten. Damit werden die EU-Richtlinien RoHS und WEEE in nationales Recht umgesetzt. Seit dem 15.08.2018 gilt der "offene Anwendungsbereich" (open scope). Die "Restriction of the use of certain Hazardous Substances" (RoHS) bingt die Beschränkung von gefährlichen Stoffen in Elektro- und Elektonikgeräten ein, während die WEEE-Richtlinie (Waste Electrical and Electronic Equipment) die Rücknahme und Entsorgung betrachtet.

Damit sind Chip-Karten, RFID-Karten und RFID-Medien als Elektrogerät zu betrachten.

In gleichem Zusammenhang ist auch die Kennzeichnung von Chip-Karten, RFID-Karten und RFID-Medien mit CE-Zeichen zu sehen. Theoretisch sind Chip-Karten, RFID-Karten und RFID-Medien im Sinne der EU-Richtlinien ebenfalls als Elektrogeräte zu behandeln. Praktisch wird aber bis heute auf die Anwendung dieser Regeln aus Gründen zu geringer Relevanz in Bezug auf Gefährdungspotentiale bei Sicherheit und Umwelt verzichtet.

Jedem Herausgeber von Chip-Karten, RFID-Karten und RFID-Medien steht es natürlich frei, sich bei der EAR (Elektro-Altgeräete-Register - www.stiftung-ear.de) registrieren zu lassen.

Der Herausgeber der Chip-Karten, RFID-Karten und RFID-Medien ist dann dafür verantwortlich, sein Elektrogerät gemäß ElektroG zu kennzeichnen. Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne weist den Nutzer darauf hin, dass das Elektrogerät nicht im herkömmlichen Hausmüll entsorgt werden darf.

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